Dr. med. Beate Helgers – Privatpraxis für Orthopädie Fon 02369.203690

Presseartikel

29.05.2015

Den Menschen als Ganzes betrachten

Erst die richtige Diagnose macht eine erfolgreiche Behandlung möglich.


Wer sie hat, möchte sie loswerden. Wer sie schon lange hat, kann daran verzweifeln: Die Rede ist von Schmerzen. Schmerzen zeigen uns, dass etwas im Körper nicht stimmt. Leider zeigen uns Schmerzen nicht immer, wo etwas nicht in Ordnung ist. Betroffene kennen das Problem und haben oftmals viele Ärzte konsultiert und Behandlungen ausprobiert, ohne dass die Ursache  gefunden wurde. Neben vielen zum Teil unnötigen Therapien und Medikamenten und dem bleibenden Schmerz kommt es bei vielen Patienten zu Frust und Resignation.
Immer mehr Ärzte nehmen Abstand davon, den Schmerz als lokales Problem zu sehen und zu behandeln. Eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Körpers sowie ein Verständnis für das Zusammenspiel von Muskeln und Gelenken lässt die Ursache für Schmerz häufig ganz woanders ausfindig machen.

Woher kommt der Schmerz?
Die Orthopädin Dr. med. Beate Helgers weiß, dass der Anfang eines langen Leidensweges oftmals mit einer ungenauen oder gar falschen Diagnose beginnt. Als Orthopädin mit jahrelanger Praxiserfahrung weiß Dr. Helgers, dass schon kleine Probleme an irgendeiner Stelle des Körpers Auswirkungen auf das gesamte Muskel- und Skelettsystem haben. Ein Beispiel für die „Verlagerung der Probleme“ und die damit verbundene Schwierigkeit die Ursache für Schmerzen zu finden ist folgendes klassische Szenario: Durch einen Senk- oder Plattfuß ist ein Bein wenige Millimeter länger als das andere. Dadurch kommt es zu einem Schiefstand des Beckens, der vom Muskelsystem wiederum durch eine Krümmung der Wirbelsäule ausgeglichen wird. Die Krümmung der Wirbelsäule wird „eine Etage  höher“ von den Halswirbeln erneut durch eine Krümmung ausgeglichen. Die permanente Fehlstellung der Halswirbel führt zu einer andauernden Verspannung der Kiefermuskulatur. Und jeder kann sich nunvorstellen, dass ein dauerhaft verspannter Kiefermuskel zu Zahnschmerzen, Kopfschmerzen, Nackenschmerzen etc. führen kann. Auch Symptome wie Tinnitus können dadurch ausgelöst werden.

Innovative Diagnose-Technik
„Dieses Beispiel zeigt, dass sich die Untersuchung niemals ausschließlich auf den schmerzenden Bereich konzentrieren darf, sondern immer das Skelett- und Muskelsystem als Ganzes betrachtet werden muss“, so Dr. Beate Helgers. Neben jahrelanger Erfahrung und viel Zeit für den Patienten  nehmen, setzt die Ärztin auch auf hochmoderne und innovative Mess- und Diagnoseverfahren. Um sich ein Bild vom Zustand des Skelettsystems zu machen – und ein genaues Erkennen des Problems ist nun mal eine entscheidende Voraussetzung für die Wahl der richtigen Behandlungsmethode – bietet die Ärztin mit der 3D/4D-Wirbelsäulenvermessung eine nebenwirkungsfreie und damit auch für Schwangere oder Kinder geeignete Alternative zur Röntgenaufnahmen an.  Mit der lichtoptischen 3D/4D-Diagnostik setzt Dr. Helgers ein berührungsloses Messverfahren ein, mit dem sich innerhalb weniger Sekunden präzise Informationen über die gesamte Körperstatik und Körperhaltung des Patienten ermitteln und bildlich darstellen lassen. Fehlstellungen von Wirbeln, des Beckens und auch muskuläre Dysbalancen werden erkannt und ermöglichen eine genaue Diagnose, was wiederum eine gezielte Behandlung der Ursache und nicht nur eine Linderung der akuten Symptome ermöglicht.

Moderne und effektive Behandlung
Nicht nur für eine exakte Diagnose, sondern auch für die Behandlung kommen in der Praxis von Dr. Helgers neue und innovative Techniken zum Einsatz. Mit der Stoßwellentherapie wurde in den USA und der Schweiz ein Verfahren entwickelt, daß die Lokalisierung und zugleich Behandlung der Triggerpunkte (schmerzhafte bindegewebige Verklebungen) ermöglicht – die fokussierte extrakorporale Stoßwellentherapie (fokussierte ESTW). „Bei der ESTW wird die Schmerzregion mit hochfrequentem Ultraschall abgetastet. Die kurzen Impulse sind für den Patienten nur dort fühlbar, wo die Triggerpunkte liegen und können somit direkt auf den Schmerzpunkt gelenkt werden. Der Schmerz wird dort von den Patienten als „sein typischer Schmerz“ wiedererkannt und sofort behandelt. Die Nerven reagieren auf die Impulse mit einer Überreizung, was zu einer Abnahme ihrer Empfindlichkeit und somit zu einer Schmerzlinderung führt“, so Dr. Helgers. „Insbesondere bei Indikationen wie Kalkschulter, Fersensporn, Tennis- oder Golfer-Ellenbogen, Fußschmerzen, Achillessehnenbeschwerden, und anderen Sehnenansatzentzündungen oder chronischen Nacken- und Rückenschmerzen hat die Lembecker Orthopädin gute Erfolge mit der Stoßwellen-Therapie erzielt.  

Neurostimulation für die richtige Muskelspannung
Als neueste Innovation setzt sie in ihrer Praxis ein Verfahren zur Neurostimulation und Neuromodulation ein. Elektromagnetische Impulse aktivieren den Steuerungsnerv der Muskulatur und führen ohne Risiken wirksam und schonend zu einer Schmerzlinderung. Durch wiederholte Anwendung wird im Muskel die richtige Spannung wieder hergestellt, so dass der Patient nicht nur von den Schmerzen, sondern auch von der Schmerzursache befreit ist.

BU:
Mit modernen und innovativen Diagnose- und Behandlungstechniken kann Dr. med. Beate Helgers die Ursache von Schmerzen lokalisieren und gezielt und schonend behandeln.

Dr. med. Beate Helgers und Arzthelferin Tanja Thiehoff nehmen sich Zeit für ihre Patienten.

Text & Fotos:
Peter Gallin